Behandlungswege neurologisch bedingter Sehstörungen
 

Orthoptistisch

In enger Zusammenarbeit mit Augenärzten kann eine orthoptische Weiterbehandlung notwendig werden. Die Orthoptik gehört zum Fachgebiet der Schielheilkunde (Strabismus). Sie beschäftigt sich mit den motorischen und sensorischen Aspekten des beidäugigen Sehens (Binokularsehen).
Die orthoptische Rehabilitation versucht, vorhandene Seh- und Wahrnehmungsdefizite zu minimieren, Strategien zu deren Kompensation zu entwickeln und die Anwendung des Sehens im Alltag zu trainieren. Dabei werden auch computerunterstützte Methoden eingesetzt.
Bei neurologisch bedingten Sehstörungen spielt die individuelle Ausprägung von Augenmuskellähmungen (Oculomotoriusparese) und anderen Störungen der beidäugigen Zusammenarbeit, die Prüfung der Augenstellung und die Erhebung eines Binocularstatus eine wichtige Rolle.

Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschlands e.V. (BOD)
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